Aktuelle Reiseberichte
Hier finden Sie aktuelle Reiseberichte zur Via Sacra und zum Wiener Wallfahrerweg.
BILD
Reisebericht von Herrn Thesak und Herrn Jagschitz aus Wien
Sehr geehrte Frau Engelhart,

Nun, es ist vollbracht und wir, mein Kollege und ich konnten aufgrund Ihrer guten und kompetenten Organisation die Via Sacra bis zum Ziel Maria Zell bewältigen. Wir ließen bewusst einige Tage versteichen um unsere Eindrücke und Erfahrungen mit einem möglichst hohen Grad an Objektivität, soweit überhaupt möglich, weiter zu geben.
Die Quartiere: Gasthof „Kirchenwirt“ in Kaumberg, Gasthof „Zum Schützen“ in Lilienfeld und der Gasthof Meyer in Annaberg waren in ihrer Klasse hervorragend, also over the Top. Zu erkennen war dies an der hochgradigen Sauberkeit und vor allem der Freundlichkeit der Herbergsgeber. Trotz verspätetem Eintreffen in Kaumberg wurden wir noch gut aus dem Sortiment des Kaufladens des Kirchenwirtes versorgt. Das im Reiseführer beschriebene "Etagenbad", entpuppt sich als ein großzügiges Erlebnisbad wie man es selten in 5-Stern Kategorien sieht. Bed and Breakfest beim "Schützen" in Lilienfeld war angemessen, peinlichst sauber und die Frühstücksbedienung sehr freundlich. Ich glaube Pilger bzw. Wallfahrer genießen im Allgemeinen besondere Behandlung. Über den Meyer in Annaberg kann man nur schwärmen und war für uns nach dem 3. Tag ein Paradies. Gastronomie und Zimmer sind Spitze. Das Herrengulasch nach diesem Tag war eine Art Wiederbelebungsfunktion. Und wieder freundliche Bedienung. Hier lässt sich das Eigenschaftswort "freundlich", in der Tat vom "Freund" ableiten.

Was die Route betrifft, so ist die Streckenführung der Via Sacra von asphaltierten Radwegen und Bundesstraßen dominiert. Hier sind dringendst Laufschuhe für diese Streckenabschnitte zu empfehlen. Mit Wanderschuhen, wenn auch noch mit hochwertigen, wird das kilometerlange Asphaltmarschieren zur Qual der Fußsohlen. Meine 13 kg Rucksackgebäck taten ihr übriges dazu. Deshalb jeden überflüssigen Kilo einsparen. Wenn auch physikalisch nicht möglich, vervielfacht sich das Gewicht pro gehatschtem Kilometer für den Wanderer. Die Beschilderung ist gut und Abzweigungen mit Hilfe des Routenbüchleins erkennbar. Eine Wanderkarte oder ein gutes GPS- Gerät können eine Orientierungslosigkeit in Kürze bereinigen.

So war es im Gesamten ein schönes Erlebnis. Nochmals vielen Dank für die Organisation mit der Bitte diesen Bericht auch in Ihrer sehr guten Home Page zu veröffentlichen.

Mit lieben Grüßen,
M. Thesak und M. Jagaschitz
Reisebericht von Familie Pfeil aus Öberösterreich
Liebe Frau Engelhart,
BILD
möchte mich gerne von unserer 4tägigen Pilgerwanderung zurückmelden und Ihnen kurz berichten:

es war für uns alle eine unvergesslich schöne Zeit. Die Vielfalt der Landschaft, die Gastfreundschaft u. v. m. werden uns immer in Erinnerung bleiben. Auch das Wetter meinte es besonders gut mit uns. Es herrschten ideale Wanderbedingungen - wir kamen nicht ein einziges Mal in den Regen und in Maria Zell gab's Sonnenschein pur.
BILD
Das einzige, was uns negativ auffiel, waren die z. T. unrichtigen km- und Zeitangaben auf den gelben Wegtafeln (z. B. fanden wir 3 x hintereinander - jeweils ca. 1 h voneinander entfernt - dieselben Angaben. Einmal war sogar nach 1 h plötzlich die noch zu bewältigende Streckendauer um 1 h länger. Auf 2 Tafeln war sogar das Wort "Lüge" hineingeritzt). Glücklicherweise nahmen wir das mit Humor und wir gewöhnten uns daran. Die Wirtin vom GH Gnedt (die wir als äußerst sympathisch und kompetent erfahren durften) erzählte uns, dass der ganze Weg neu beschildert wird (mit weiß-lila Via Sacra-Tafeln).
BILD
Ich möchte mich noch einmal sehr herzlich für Ihre freundliche Bedienung und Ihre Unterstützung bedanken.

Wir werden Sie auf jeden Fall weiter empfehlen. Vielleicht planen wir ja wieder einmal einen Urlaub im Mostviertel.

Familie Pfeil, Oberösterreich
 
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