Altenmarkt an der Triesting

Eingebettet in die malerischen Hügel des Alpenvorlandes liegt die Wienerwaldgemeinde Altenmarkt an der Triesting.

Die Großgemeinde hat fünf Ortsteile und ist reich an sakralen Baudenkmälern, die wesentlich von ihrer Lage an der VIA SACRA bestimmt waren. Diese historischen Stätten, ein reichhaltiges Unterhaltungsangebot und nicht zuletzt die malerische Landschaft ziehen seit jeher viele Gäste an.

Ortsteil Altenmarkt

Die Altenmarkter Pfarre ist die älteste im oberen Triestingtal und bestand wahrscheinlich schon vor 1136. Die gotische Pfarrkirche von Altenmarkt ist ca. 800 Jahre alt und liegt idyllisch inmitten eines schön angelegten Friedhofs. Sie ist Johannes dem Täufer geweiht. Nur unweit der Kirche erinnert eine kleine Pestsäule, die „Schwarze Muttergottes“ von 1636 an die verehrende Pestepedemie. Dieser Bildstock wurde erst vor kurzem neu renoviert. 

Ortsteil Hafnerberg

Die Wallfahrtskirche Hafnerberg ist eine sehr beliebte Hochzeitskirche, und wurde im 18. Jhdt. anstelle eines Bildstocks von Adam Petras und Abt Ildephons von Manageta erbaut. Die prachtvolle Ausstattung, das geistvolle Kuppelfresko von Ignaz Mildorfer und die wundervolle Barockorgel von Anton Pfliegler sind weithin bekannt. Der Hochaltar wurde von Balthasar Moll gestaltet. In Nöstach liegen die Ruinen der Wehrkirchen St. Pankraz und St. Martin. Sie waren Teil der mittelalterlichen Verteidigungsanlagen gegen die Überfälle der Magyaren. 

Ortsteil Klein-Mariazell

Klein-Mariazell (ehemals Mariazell in Österreich) wuchs im Laufe der Jahrhunderte zu einer ansehnlichen Klosteranlage. Mehrmals zerstört und wieder aufgebaut beherbergt die neu renovierte spätromanische Stiftskirche eines der ältesten Marienheiligtümer unseres Landes. Die im 18. Jhdt. barockisierte Kirche mit ihren großartigen Portalen, den berühmten Bergl-Fresken (Marienzyklus) und einer Krypta ist heute Ziel vieler Wallfahrtsgruppen. Sehenswert ist auch der historische Kreuzgang. Seit kurzem ist auch wieder ein Kloster hier beheimatet.

Ortsteil Thenneberg

Die barocke Wallfahrtskirche „Zum leidenden Heiland in der Dornau“ wurde im 18. Jhdt. anstelle des Bildstocks „Schmerzensmann“ erbaut. Der spätbarocke doppeltürmige Kirchenbau mit Nischenfiguren und herrlichem malerischen Schmuck wurde von Abt J. Pach von Klein-Mariazell erbaut. Im Inneren der Kirche findet man neben dem Original-Bildstock aus 1637 auch Fresken von Johann Bergl. Neben der Kirche befindet sich das neugotische Schederdenkmal, welches an die Revolution von 1848 erinnert.