Furth an der Triesting

Ganz einfach: Dort kurierte man sie sich aus.

Zu Zeiten Maria Theresias war Furth ein bedeutender Wallfahrtsort. Tausende pilgerten in das Dorf und fanden hier Heilung. Kein Wunder, ist die Gemeinde doch noch heute großteils von Wald umschlossen. 50 Kilometer von Wien entfernt, ist es des Wieners liebstes Naherholungsgebiet. Eine Bezeichnung, derer es sich durchaus würdig erweist. 90 Kilometer markierte Wanderwege mit über 100 Ruhebänken laden zu gemütlichen und erholsamen Spaziergängen oder zu ausgedehnten Wanderungen ein.

Das Hocheck mit seiner Aussichtswarte ist mit dem Auto über die Mautstraße bequem erreichbar. Auf Schusters Rappen braucht man eineinhalb Stunden, aufs Kieneck dauert es etwas länger. Die romantische Steinwandklamm war während der Türkeneinfälle für die Bevölkerung ein sicherer Zufluchtsort. Heute sind die wilden Schluchten und die gesicherten Steige ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt.

Kulturell Interessierten seien vor allem die 60 Marterln, Bildstöcke und Hauskapellen ans Herz gelegt. Besonders sehenswert ist auch die Pfarrkirche St. Magdalena. Heute zählt sie mit dem im bäuerlichen Barock gehaltenen Architekturstil zu den Baujuwelen der Region im Wienerwald.