Hainfeld

Die Einkaufsstadt des Gölsentales

1160 erstmals urkundlich erwähnt, war Hainfeld schon im 13. Jh. ein bedeutender Markt. Ab dem 15. Jh. errang der Ort durch seine Sensenhämmer überregionale Bedeutung. Nicht zuletzt deshalb verlieh Rudolf II. Hainfeld 1583 ein Marktwappen. Europaweite Bekanntheit verdankt Hainfeld dem Umstand, dass hier an der Wende der Jahre 1888/1889 der Einigungsparteitag der Österr. Sozialdemokraten abgehalten wurde. 1928 wurde Hainfeld zur Stadt erhoben. 1945 fast völlig zerstört, ist Hainfeld heute die Einkaufsstadt des Gölsentales.

Die Hainfelder Pfarrkirche

Die Pfarrkirche St. Andreas, ein „Juwel der Gotik“, liegt weithin sichtbar am Fuße des Kirchenberges, an derselben Stelle, wo sich früher eine romanische Wehrkirche erhob, wie Bodenaufschüttungen und darunter liegende Mauerreste vermuten lassen. Die erste urkundliche Erwähnung reicht bis ins Jahr 1161 zurück, als das Benediktinerstift Göttweig die Kirchen von Hainfeld und St. Veit an der Gölsen erwarb. Seit 1303 ist sie selbstständige Pfarrkirche. In den Jahren 1996 bis 2006 wurden Kirche, Orgel, Glockenstuhl und Kirchturmdach generalsaniert sowie drei neue Glocken eingehängt.