Kalte Kuchl

1335 erstmals von den Babenberger Rittern urkundlich erwähnt.

Die historische Wegkreuzung Kalte Kuchl gibt es schon seit dem 11. Jahrhundert. Dieser Wegkreuzungspunkt der Babenberger Ritter wurde erstmals im Jahr 1335 urkundlich als „Kasten Khuen“ erwähnt, was Sommerweide heißt. Die Kühe wurden vom Tal hierher aufgetrieben, die gemolkene Milch wurde vor Ort in Milchprodukte verarbeitet. Im 15. Jahrhundert entstand eine erste Raststätte, die im Jahr 1756 wesentlich umgestaltet wurde. Seit vier Generationen ist der wohlbekannte Gasthof in Familienbesitz. Mit der Zeit wuchs die kleine Raststätte. 1975 wurde das Gebäude renoviert, aufgestockt und erhielt die jetzige Größe. Die alten Gemäuer und die Tramdecke in der Gaststube sind Zeitzeugen aus früheren Jahrhunderten.

Das Museum

Prof. Rudolf Thron hat in mühseliger Kleinarbeit das bekannte Freilichtmuseum „Historische Volkskunde Kalte Kuchl“ liebevoll errichtet. Über Jahre hinweg hat er Ausstellungsstücke gesammelt, restauriert und für Besucher zugänglich gemacht. Der Platz wo das Museum steht wird die Kohlstatt genannt und war bis ins Jahr 1925 in Betrieb.

Im Mittelpunkt des Platzes, zwischen Köhler- und Holzknechthütte wurde im Jahre 1993 die kleine Wallfahrer Kapelle errichtet. Sie liegt direkt am Wiener Wallfahrerweg nach Mariazell und ist ein Ruhepunkt wo tausende Wallfahrer im Gebet Kraft zum Weitermarschieren tanken.

Geöffnet: Mai bis Oktober