Natur für Sinne und Seele

Beim Pilgern Naturschauspiele und die Vielfalt der Landschaften genießen.

Für viele Pilger liegt der Reiz ihrer Reise im Gehen an sich und in der Begegnung mit der Natur. Die Schönheit und die Vielfalt der Landschaften sind auch ein Grund dafür, warum die Via Sacra und der Wiener Wallfahrerweg heute wieder so beliebt sind.

Eine Wanderung am Wegenetz der Via Sacra und des Wiener Wallfahrerwegs ist auch eine Reise durch faszinierende Landschaften, die wundervolle Aus- und Einblicke bieten – von den sanften Hügeln des Wienerwaldes über die urwüchsigen Naturlandschaften des Triesting-, Gölsen- und Traisentals bis hin zum imposanten Naturpark Ötscher-Tormäuer in der Mostviertler Bergwelt. Zahlreiche Naturschätze (wie die Seegrotte in Hinterbrühl, die Myrafälle oder die Walster) liegen direkt an den Routen oder laden zu kleinen Abstechern ein (etwa die Falkenschlucht in Türnitz, die Ötschergräben bei Wienerbruck oder die Steinwandklamm nahe Weißenbach an der Triesting).

Die Route für Naturliebhaber

Während die Via Sacra vorwiegend in Tälern entlang der traditionellen Routen verläuft, wandert man am Wiener Wallfahrerweg mitten durch den Wienerwald und die Wiener Alpen. Für Naturliebhaber, die Fernblicke und abwechslungsreiche Landschaftserlebnisse genießen wollen, ist der Wallfahrerweg daher sicherlich eine geeignete Route.

Von der Natur lernen

Als Pilger wandert man mit offeneren Sinnen durch die Natur und entdeckt so manche Gewächse und so manche Stimmung, auf die man zuletzt vielleicht in Kindertagen gestoßen ist. Wer mit einem Pilgerbegleiter unterwegs ist, lernt nicht nur die kleinen Schätze am Wegesrand besser kennen, sondern auch, die Natur spüren, beobachten und verstehen – um sich vielleicht daraus Anregungen fürs eigene Leben zu holen. Entsprechende Pilger-Angebote mit zertifizierten Pilgerbegleitern kennt Mostviertel Tourismus.