Rohr im Gebirge

Ein Ort in einer der waldreichsten Gegenden Niederösterreichs in 692 m Seehöhe.

Ein Ort in den Berge des Alpenostrandes, zwischen Schneeberg und Unterberg mit einer Vielfalt an Fauna und Flora. Ein Ort wo die Quellen der Schwarza und der nachfolgenden Leitha entspringen und klare Gebirgsbäche sprudeln. Ein Ort wo man noch Natur pur vorfindet mit vielen Wander- und Sportmöglichkeiten. Ein Ort mit gemütlicher familienfreundlicher Gastlichkeit und gelebtem Brauchtum. Ein Ort wo man sich einfach wohl fühlt.

Zur Geschichte der Wallfahrt am Unterberg

1831 kamen zwei fremde Männer zu einem Gastwirt in der Ramsau und baten um ein Nachtquartier und einen Bergführer zum Unterberg. Einer der beiden Männer war blind und ging auf Krücken. Er hatte dreimal hintereinander den gleichen Traum: Eine Stimme sagte ihm, dass er wieder gesund werde, wenn er ein Marienbild kaufe, es in Mariazell weihen lasse und damit auf den Unterberg in Rohr ginge. Als die Männer am nächsten Morgen den Weg hinanstiegen, kamen sie in den Wald. An einer schönen, mächtigen Fichte befestigten sie das Marienbild und errichteten darüber ein Schutzdach. Als sie fertig waren, knieten sie nieder und verrichteten eine erste Andacht vor dem Marienbilde. Bei dem Blinden vollzog sich ein Wunder durch seine Glaubenskraft und er konnte wieder sehen und gehen. Drei Jahre danach ließ der Besitzer den Baum in einer Höhe von 1 ½ Klafter absägen und über dem Strunk mit dem Bild eine Kapelle aus Holz errichten. Bald verbreitet sich die Kunde von dem Marienbilde auf dem Unterberg. Viele fromme Menschen pilgerten von dieser Zeit an dorthin.