Erfahrungsberichte - Forum

Stöbern Sie in den Erfahrungsberichten anderer Pilger.

Wie ist es anderen Pilgerwanderern ergangen? Was ist zu beachten? Was wird empfohlen? Holen Sie sich hier Antworten von erfahrenen Pilgern - oder veröffentlichen Sie selbst Ihre Erlebnisse von Ihrer Wanderung nach Mariazell!

Stöbern Sie in den Erfahrungen anderer Pilger und holen Sie sich nützliche Tipps zu Etappen, Unterkünften und Ausrüstung. 

Gerne können Sie auch Fragen im Forum veröffentlichen - wir bemühen uns, diese verlässlich zu beantworten und freuen uns über jeden Beitrag!

Kommentare (25)

Eigenen Kommentar abgeben
  • Kellner schrieb am 30.09.2019 um 13:34 Uhr

    Via Sacra in fünf Tagen - Erfahrungsbericht

    Wir haben den Weg von Hinterbrühl nach Mariazell in fünf Tagesetappen Ende September 2019 gewählt. Unsere Motivation war eher sportlicher und nicht religiöser Natur. Wir wollten einmal einen Weitwanderweg ausprobieren und wählten diesen landschaftlichen schönen und abwechslungsreichen Weg.

    Die Organisation und die Buchung der Unterkünfte sowie die Beantwortung offener Fragen über Mostviertel Tourismus hat hervorragend geklappt und kann ohne Weiteres weiterempfohlen werden. Alle Unterkünfte waren gut gewählt und komfortabel, die Zimmer gemütlich, die Betten bequem, das Frühstück gut bis sehr gut, die Gastgeber durchwegs freundlich. Besonders hervorheben möchte ich das Hotel Glockenturm – die Zimmer waren groß, sehr komfortabel und sehr gut ausgestattet, das Frühstück hervorragend und der Kaffee sehr gut.

    Zum Weg: wir fanden die Einteilung der Tagesetappen etwas ungleich verteilt. Die ersten beiden Tage waren unter / um 20 km und waren grundsätzlich gut zu bewältigen. Der dritte Tag war dafür sehr anstrengend. Alles in allem sind wir am dritten Tag fast 40 km gegangen, was dann schon wirklich viel war. Am vierten Tag haben wir die halbe Etappe ausgesetzt, damit wir das Stift Lilienfeld besichtigen konnten. Unter normalen Umständen wäre das nämlich absolut nicht möglich gewesen. Und genau das meine ich: etwas als Highlight hervorzuheben, aber dann die Etappe, die in Lilienfeld endet, so zu setzten, dass man für die Besichtigung des Stifts keine Zeit hat, hat uns dann doch etwas überrascht. Der Weg war abwechslungsreich, aber für unseren Geschmack waren zu viele Bundesstraßen und Radwege, sprich viel Asphalt dabei. Grundsätzlich war der Weg gut beschildert, nur auf der Alternativroute bzw. ein paar Mal am Weg musste man sehr genau schauen, wo es weiterging.

    Zur App: wir haben uns für die Pilgerapp entschieden und waren damit zufrieden. Sie bietet auch ganz nützliche Features, wie z.B. einen Höhenmesser oder einen Audioguide.

    Verbesserungsvorschläge:
    • Auf unserem Weg hatten sehr viele Lokale geschlossen (Ruhetag). Am dritten Tag bei unserer Ankunft in Lilienfeld kam es dann sogar so weit, dass kein einziges Lokal im Ort oder im Nachbarort Marktl offen hatte. Das war besonders ärgerlich, weil es eine sehr lange Tagesetappe war und wir am Abend müde und hungrig noch gerne etwas Warmes gegessen hätten. Schlussendlich mussten wir auf den Billa in Lilienfeld, der glücklicherweise noch bis 19:30 offen hatte, ausweichen.
    • Die Alternativrouten für die Via Sacra fehlen leider in der App, sind aber im Flyer eingezeichnet. Das hätte uns vermutlich ein, zwei Kilometer am dritten Tag erspart, wenn uns die App den richtigen Weg gezeigt hätte, weil die Beschilderung der Via Sacra dann gegen Ende des Weges plötzlich auch nicht mehr vorhanden bzw. so gut versteckt war, dass wir sie nicht gefunden haben.

    Alles in allem war es aber eine sehr schöne und lehrreiche Erfahrung. Nächstes Mal würden wir eher den Wiener Wallfahrerweg gehen, da er naturnaher sein soll. Wer aber aus religiösen Gründen diese Pilgerreise auf sich nimmt, dem sei die Via Sacra empfohlen.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Julia Haslinger schrieb am 01.10.2019 um 11:06 Uhr

      AW: Via Sacra in fünf Tagen - Erfahrungsbericht

      Liebe Frau Kellner,

      vielen Dank für Ihr Feedback.

      Wir freuen uns sehr, dass Ihnen der Aufenthalt während Ihrer Pilgerreise gefallen hat und dass Sie positive Eindrücke sammeln konnten.

      Gerne geben wir das Lob an das Hotel zum Glockenturm weiter.

      Außerdem bedanken wir uns für die eingebrachten Verbesserungsvorschläge, es ist sehr wichtig immer wieder solche Anregungen zu erhalten, damit wir den Aufenthalt auf einem unserer Pilgerwege bestmöglich planen können.

      Falls Sie in Zukunft wieder Hilfe bei einer Buchung benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

      Vielen Dank und Liebe Grüße,

      Julia Haslinger
      MOSTVIERTEL TOURISMUS

      Auf diesen Kommentar antworten
  • Christine Schindler schrieb am 09.09.2019 um 20:56 Uhr

    Es ist großartig zu gehen, großartig anzukommen und wunderschön nach Hause zu fahren.

    Wir, zwei Freundinnen und Arbeitskolleginnen, sind von 4. bis 8. September die Via Sacra von Hinterbrühl bis Mariazell gegangen. Einzelne Strecken und Gegenden, insbesondere auch die Via Sacra-Rundwanderwege, bin ich schon zuvor gegangen, wollte aber schon lange die ganze Strecke machen. In unserer Zusammensetzung war die Wanderung weniger "spirituell", sodass ich mich auch mehr auf den körperlichen Aspekt und die wunderschöne Umgebung konzentriert habe. Wir haben die Quartiere über Mostviertel-Tourismus gebucht, was hervorragend geklappt hat. Leider hat zwar durch die Angewiesenheit auf Quartiere die Einteilung der Etappen nicht optimal funktioniert, es gab eine sehr kurze und eine dadurch sehr lange, aber wir haben uns vorgenommen uns nicht zu überschätzen und zu überfordern und haben ein kleines Stück mit dem Mariazeller Bus zurückgelegt und damit eine Strecke auf dem Asphalt übersprungen. Da wir uns ab und zu vor lauter Plaudern etwas vergangen haben (aber nie verirrt), haben wir das über die gesamte Strecke wohl ein bisschen aufgewogen. Wir haben es aber auch nicht als Wettbewerb gesehen.
    Die Strecke ist an und für sich sehr gut zu bewältigen, allerdings sind schon sehr lange Gehtage dabei. Das Gepäck für fünf Tage hat uns dann doch in solch einem Ausmaß nicht erfreut, dass wir mittendrin beschlossen, den Gepäckstransport in Anspruch zu nehmen. Auch so spontan hat das über Mostviertel Tourismus hervorragend geklappt, sodass wir die letzten beiden Tage mit leichteren Rucksäcken, die wir in Lilienfeld besorgten, gelaufen sind - herrlich !!! der Gepäckstransport war uns jeden Euro wert.
    Gegangen sind wir mit Hilfe der App, die auch offline großartig funktionierte, da die Ortung auch dann klappte, wenn wir gar keine sonstige Verbindung hatten. Nur die vielen Asphaltstrecken, sogar durch Wiesen, haben unsere Füße geschmerzt. Die Teile direkt auf der Bundesstraße haben wir als geradezu gefährlich eingeschätzt, vor allem, da wir solche Etappenstücke im strömenden Regen auf nasser Fahrbahn bewältigen mussten. Sie waren glücklicherweise kurz und wenige.
    Die Quartiere waren alle sehr in Ordnung, alle Betten waren hervorragend, wir waren im Grünen Baum Nöstach (geröstete Eierschwammerl mit Ei und Erdäpfeln am Ruhetag, lecker), im schönen Seminarzentrum Brandtner Kaumberg (mit Sauna und zufällig Shiatsu-Angebot, beides extra zu bezahlen), im Stift Lilienfeld (sehr stimmungsvolle Zimmer) und im Gasthof Meyer in Annaberg (leckeres Essen, super Frühstücksbuffet, auch dort gab es Saunamöglichkeit, aber wir waren zu müde). Überall haben wir herrlich geschlafen und wurden freundlich und sehr entgegenkommend betreut. Auch in den Lokalitäten - Gasthäuser, Kaffeehäuser oder die lokalen Nah-und-Frisch-Versorger -, in denen wir rasteten und uns stärkten, waren unsere erdigen Schuhe willkommen. So viele sind nicht auf dem Weg, aber wir haben mittags herum, weit gefasst, immer was gefunden, oder auch abends.
    In Mariazell haben wir beim Kirchenwirt geschlafen, wenige Meter von der Basilika entfernt. Von der Panoramasauna aus, die man als Hausgast gratis besuchen darf, hat man einen phänomenalen Blick in die Berglandschaft.
    Der Kerzenraum bei der Basilika war zu späterer Uhrzeit leer und unglaublich stimmungsvoll. Draußen regnete es und war sehr kalt, und im Angesicht der Basilika im Dunkel der Nacht, nach dem langen Weg und der freundlichen Aufnahme überall war ich sehr berührt.
    Am nächsten Tag, also am 6. Tag, fuhren wir mit der gemütlichen Mariazellerbahn zurück.
    Es ist großartig zu gehen, großartig anzukommen und wunderschön nach Hause zu fahren.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Julia Haslinger schrieb am 10.09.2019 um 09:09 Uhr

      AW: Es ist großartig zu gehen, großartig anzukommen und wunderschön nach Hause zu fahren.

      Liebe Frau Schindler,

      vielen Dank für Ihr tolles Feedback.

      Es freut uns sehr, immer wieder Positives der Pilger zu lesen, außerdem freut es uns, dass Sie schöne Erfahrungen auf Ihrer Reise gemacht haben.

      Das an unsere Gastgeber gerichtete Lob werden wir gerne weiterleiten.

      Falls Sie in Zukunft wieder Hilfe bei der Buchung einer Pilgerreise benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

      Liebe Grüße,

      Julia Haslinger
      MOSTVIERTEL TOURISMUS

      Auf diesen Kommentar antworten
  • Beena schrieb am 04.09.2019 um 09:50 Uhr

    Via Sacra 18.-23.07.2019

    Unsere Reise war sehr schön. Es hat alles geklappt. Besonders lobend erwähnen möchte ich das Gasthaus Nathaniel in St. Veit an der Gölsen, denn da haben wir trotz Ruhetag aus der Speisekarte auswählen dürfen. Umso enttäuschter waren wir vom Goldenen Löwen in Türnitz. Es war Ruhetag, doch ein Reisebus mit Gästen war da und wurde bewirtet. Wir haben einen Wurstsalat bekommen. War gut, aber nach einer 27km Wanderung nicht gerade ausgiebig. Ich hätte mir auch am Ruhetag nicht erwartet, aus der Speisekarte auswählen zu dürfen, aber wenn man weiß, dass ein Bus mit Leuten kommt, könnte man die zwei Wanderer auch fragen, ob sie einen Toast haben wollen. Mir kann keiner erzählen, dass man genau 24 Scheiben Toast kauft, weil 12 Leute einen Toast wollen. Auf unsere Nachfrage, ob wir auch einen Toast haben dürften, kam nur die Antwort „Nein, die sind für die Gäste vom Bus bestellt“. Das fanden wir enttäuschend.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Yvonne Simek schrieb am 04.09.2019 um 14:43 Uhr

      AW: Via Sacra 18.-23.07.2019

      Liebe Beena,

      vielen Dank für Ihr Feedback! Es freut uns sehr, dass Sie eine schöne Reise und erfolgreiche Pilgerwanderung hatten.

      Dass Sie auch eine weniger positive Erfahrung machen mussten, tut uns sehr leid. Es ist durchaus verständlich, dass man nach einem langen Tag und einer doch beachtlichen Strecke, die man zurückgelegt hat, auch entsprechende Stärkung benötigt.

      Wir danken Ihnen, dass Sie uns auf diesen Punkt aufmerksam gemacht haben und werden dies auf jeden Fall zukünftig bei unserer Angebotserstellung berücksichtigen.

      Ich hoffe wir dürfen Sie - trotz der entstandenen Umstände - bald wieder auf einem unserer Pilgerwege willkommen heißen.

      Vielen Dank nochmals für das konstruktive Feedback - dies hilft uns sehr um unsere Angebote qualitativ weiterzuentwickeln.

      Herzliche Grüße,
      Yvonne Simek
      Mostviertel Tourismus

      Auf diesen Kommentar antworten
    • Christine Schindler schrieb am 09.09.2019 um 18:37 Uhr

      AW: Via Sacra 18.-23.07.2019

      wollen Sie wirklich diese Toast-Geschichte als zentrale Botschaft einer ganzen Pilgerwanderung stehen lassen?

      Auf diesen Kommentar antworten
  • Ella schrieb am 31.07.2019 um 11:09 Uhr

    Sehr schöne Reise mit ganz toller Organisation

    Wir sind wirklich begeistert von den atemberaubenden Orten, die wir im Zuge der Begehung der Via Sacra und des Wiener Wahlfahrerwegs erleben durften! Nicht nur die wunderschönen Naturplätze und tollen Wege die wir genießen durften waren ein Traum, sondern auch die Herzlichkeit unserer Gastgeber entlang des Pilgerwegs. Wir wurden stehts freudig empfangen und fühlten uns fast wie Zuhause. Auch für die tolle Organisation seitens Mostviertel Tourismus möchte ich mich im Namen meiner Pilgergruppe bedanken. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal! Vielen Dank!

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Julia Haslinger schrieb am 31.07.2019 um 12:24 Uhr

      AW: Sehr schöne Reise mit ganz toller Organisation

      Liebe Ella,

      vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht!

      Wir freuen uns sehr, dass Ihnen Ihre Pilgerreise gut gefallen hat und dass sie positiv in Erinnerung bleibt.

      Ihr Feedback geben wir gerne an die Beherbergungsbetriebe weiter.

      Falls Sie künftig wieder Hilfe bei der Buchung einer Reise benötigen, stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

      Liebe Grüße,

      Julia Haslinger
      MOSTVIERTEL TOURISMUS

      Auf diesen Kommentar antworten
  • Julia Jungwirth schrieb am 17.07.2019 um 20:53 Uhr

    Wunderbare Pilgerreise

    Am 6.7.2019 starteten wir zu zweit unsere Pilgerreise nach Mariazell. Unsere Etappen waren zwischen 14 und 27 km lang. Unser Gepäck trugen wir selbst. Unser Weg führte uns von Hinterbrühl über Heiligenkreuz nach Mayerling, von dort nach Kaumberg, weiter nach St. Veit. Von dort ging es nach Türnitz, Annaberg und schließlich nach Mariazell.
    Die Beschilderung der Via Sacra ist super, immer, wenn wir uns nicht sicher waren, wie es weiter geht, fanden wir rasch einen gelben Pfeil (mit Ausnahme dem Anfang der Strecke Hainfeld - Rohrbach; in Hainfeld ist schlecht beschildert, die wenigen Pfeile zeigen in andere Richtungen als der Wanderführer rät, der Wanderführer zeigt eine andere Etappe als die App - wir suchten einige Zeit nach dem richtigen Weg). Auch der Wanderführer war - bis auf oben genanntes Problem - eine große Hilfe, die angeführten Merkmale waren gut beschrieben und leicht zu erkennen.
    Was wir noch gelernt haben.... nach 3 Tagen Wanderung weiß man, was zu viel im Rucksack ist (wir durften freundlicherweise einige Gepäckstücke im Gasthaus Nathaniel lassen, die wir uns später wieder abholten) .... gute Schuhe sind das A und O ...... ein zweites Paar Schuhe für Asphaltstrecken ist Gold wert ..... sobald es irgendwo scheuert, sofort abkleben ...... Musik in den Ohren ist ein guter Begleiter auf langen Wegen ..... ein Pinzette oder Zeckenzange muss unbedingt mit .... es ist von Vorteil mit dem Wegbegleiter sportlich auf einer Wellenlänge zu sein!
    Was wir uns mitnehmen ..... viele wunderbare landschaftliche Eindrücke (meine Lieblingsstrecke war von der Araburg nach Hainfeld) .... viele nette Menschen, die wir auf unserem Weg getroffen haben, die uns mit ihren Worten Kraft und Inspiration waren ..... viele gute Gedanken, die uns begleitet haben .... Erstaunen darüber, was man alles schaffen kann, wenn man nur will .... Dankbarkeit für einen guten Freund ...... das Gefühl, etwas Wunderbares für sich getan zu haben!
    Es war ein ganz besonderes Erlebnis, die Via Sacra zu gehen. Auch für sportlich nicht so ambitionierte Menschen wie mich ist dieser Weg machbar, wenn man sich die Etappen entsprechend einteilt. Und man will ja auch einmal seine Grenzen erkennen und versuchen, sie zu überschreiten! Ich kann jedem empfehlen, der darüber nachdenkt, sich auf den Weg zu machen .... einfach losgehen!

    Auf diesen Kommentar antworten
  • theresia woinar schrieb am 11.07.2019 um 22:34 Uhr

    Pilgern von Brunn/Gebirge nach Mariazell

    Hallo meine lieben Pilger, die es noch werden wollen!
    Es war eine sehr schöne Erfahrung jeden Tag sich auf den Weg zu machen. Mit der
    Unterstützung vom Gepäcktransport und vor gebuchte Quartiere, konnte man sich
    ganz auf das Gehen einlassen. Die Wege waren nicht immer gut gekennzeichnet, aber
    mit Karte und GPS konnte man sich ganz gut orientieren. Umso näher wir Mariazell
    kamen umso besser war der Via Sacra Weg ausgeschildert. Die Landschaft ist
    sehr schön und man genießt es. Die ersten zwei Tage waren etwas mühsam, da
    es teilweise sehr heiß war. Wichtig ist gute Schuhe und wenn es sein muss genügend
    Pflaster mitnehmen. Genügend Wasser und eine Versorgung unterwegs ist ratsam,
    denn man hat nicht oft Gelegenheit etwas zu besorgen. Meine Freundin Helga und
    ich waren stolz als wir am Ziel waren. Wir haben 6 Tage eingeplant und dadurch
    haben wir unsere Kräfte gut einteilen können. Die Unterkünfte waren alle in Ordnung.
    Mit etwas Kondition schafft man diese Wanderung. Viel Spaß an die neuen Pilger, die
    es auch versuchen wollen. Tschüß Theresia und Helga

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Yvonne Simek schrieb am 12.07.2019 um 09:25 Uhr

      AW: Pilgern von Brunn/Gebirge nach Mariazell

      Liebe Frau Woinar,

      vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht!

      Wir gratulieren Ihnen zur bewältigten Pilgerwanderung und freuen uns, dass Sie diese mit positiven Erinnerungen verbinden.

      Sollten Sie sich wieder einmal auf den Weg machen wollen - gerne werden wir Sie dabei unterstützen!

      Bis dahin alles Gute,

      Yvonne Simek
      Mostviertel Tourismus

      Auf diesen Kommentar antworten
  • Marek Zatko schrieb am 02.07.2019 um 14:49 Uhr

    Via sacra

    Hello Hikers and Pilgrims,

    In the second half of June 2019, I planed my Via Sacra pilgrimage from Hinterbruhl to Mariazell. This journey is highly recommended for you to take.
    It was one of the best holidays I ever had. Mostvirtel tourism was very helpful with booking accommodation and planning the journey for me. Super top notch service from Julia Haslinger. Everything was far beyond the expectations.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Julia Haslinger schrieb am 03.07.2019 um 08:53 Uhr

      AW: Via sacra

      Dear Mr. Zatko,

      thank you very much for your positive feedback.

      We are glad, that you had a great holiday in our beautiful Mostviertel.

      If you need help in booking a stay in Mostviertel in the future, we are at your disposal.

      Best regards,

      Julia Haslinger
      MOSTVIERTEL TOURISMUS

      Auf diesen Kommentar antworten
  • Claudia Allshorn schrieb am 25.06.2019 um 15:49 Uhr

    Pielachtaler Pilgerweg 18. - 22. Juni 2019

    Als Erstes möchte ich Frau Julia Haslinger vom Mostviertel Tourismus für die wunderbare Abwicklung und Buchung unserer Unterkünfte danken.

    Nach einer 4-stündigen Anreise, sind meine beste Freundin und ich um 10:45 in St. Pölten gestartet. Lt. App müsste die 1. Etappe von ca. 23,5 km in 6 Stunden und 5 Minuten zu bewältigen sein. Da ich die Tour aufgezeichnet habe hat es sich herausgestellt, dass die 1. Etappe ca. 28 km war......dafür haben wir 6:25 gebraucht. Sind zwar "nur" 4,5 km mehr, als angenommen, aber oh Mann, waren wir kaputt, als wir endlich in Hofstätten-Grünau ankamen.
    Unterkunft war super, Essen total lecker.

    Die nächsten 3 Etappen waren km-mäßig auch mehr, als die App angegeben hat. Anstatt von 80,5 km sind wir auf stolze 95 km gekommen. Vergangen sind wir uns nicht wirklich, da wir außer der App auch noch einen Wanderführer mit hatten, der uns sehr gute Dienste erwiesen hat, da GPS nicht immer präzise war (gerade wenn es darum ging, den rechten oder den linken Weg zu nehmen.......da musste man immer erst ein paar Meter in die Eine oder Andere Richtung gehen um zu sehen, ob man noch am Weg war).

    Obwohl die 1. Etappe ein ziemlicher Brocken war, war doch jeder Tag für sich traumhaft und der Pielachtaler Pilgerweg ist echt empfehlenswert.

    Zum Schluß möchte ich gerne noch das Hotel "Die drei Hasen" in Mariazell erwähnen. Nicht nur, dass wir bei der Ankunft gleich mit einem Schnapserl bergrüßt wurden, das Personal ist sowas von freundlich und zuvorkommend, einfach genial. Das größte Lob gebührt allerdings der Küche......so gut hab ich selten gegessen.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Yvonne Simek schrieb am 26.06.2019 um 08:52 Uhr

      AW: Pielachtaler Pilgerweg 18. - 22. Juni 2019

      Liebe Frau Allshorn,

      vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht zu Ihrer Pilgerwanderung am Pielachtaler Pilgerweg!

      Danke auch für die Hinweise bez. der Daten innerhalb unserer Pilger-App. Wir werden die Punkte entsprechend prüfen bzw. ist generell eine Gesamtbegehung des Pielachtaler Pilgerweges geplant - auf dieser aufbauend sollen auch die Wegedaten überarbeitet werden, um die Qualität der vorhandenen Informationen weiter zu verbessern. Dies betrifft dann auch sämtliche Informationen zum Pilgerweg auf der Website www.pielachtal.info, auf der ebenfalls detaillierte Infos zu finden sind.

      Das an unsere Gastgeber gerichtete Lob werden wir natürlich gerne weiterleiten :)

      Wir freuen uns sehr, dass Sie so positive Erfahrungen von Ihrer Pilgerreise mitnehmen konnten und freuen uns, Sie bald wieder auf einem unserer Wege begrüßen zu dürfen.

      Herzliche Grüße,
      Yvonne Simek, Mostviertel Tourismus

      Auf diesen Kommentar antworten
  • Martijn & Yvonne schrieb am 17.06.2019 um 11:41 Uhr

    Von Hinterbrühl nach Mariazell mai 2019

    Unseren ersten Pilgerweg war diese wunderschönen Wanderung.
    Wir kommen aus Holland und haben alle vorbeitungen an Mostviertel überlassen. Dass war einen sehr guten wahl :-) Wir haben die Wanderung in 5 Tage gemacht. Gut um zu unternehmen!!

    Die ertse 2 Tage gibten keine Probleme. Die unterkunfte waren gut und dass essen war auch gut. Die 3e Tag war einen sehr anstrengend und dass letzte stück nach Stift in Lilienfeld war etwas zu viel kilometer. Da wir mit einen GPS unterwegs waren haben wir einen guten Messerung machen können und war es beim ziel 40 km (!!!) in unseren Beine. 9Das letzte srtück haben wir wegens das Wetter (nass) über die Fahrradweg gelaufen).


    Aber wir haben es geschaft und wir können nur sagen dass wir es sehr gut haben erlebt und unterwegs viel haben genossen von alles.

    Mit unseren GPS war Ich sehr froh dass wir so die Weg einfag haben gefunden weil ,sicher am amfang'nicht immer die Schilde gut zu finden waren., oder weg.

    Pilger….mach diesem weg und geniess von alles. Esist gut zu tun.
    Mostviertel, DANKE für alles! Wir kommen bestimmt mahl wieder für einen anderen Pilgerweg.

    Einen Servus aus Holland von Martijn & Yvonne
    BS: Entschuldigung für die Grammikafehler ;-)

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Julia Haslinger schrieb am 17.06.2019 um 12:12 Uhr

      AW: Von Hinterbrühl nach Mariazell mai 2019

      Lieber Herr Biemolt,

      vielen lieben Dank für Ihren Bericht.

      Es freut uns sehr, dass Sie sich Zeit genommen haben, um einen Eintrag zu machen.

      Außerdem ist es schön zu hören, dass Sie positive Erfahrungen während Ihrer Pilgerreise gemacht haben und wieder kommen möchten.

      Falls Sie zukünftig wieder Hilfe bei der Buchung einer Reise benötigen, stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

      Vielen Dank und Liebe Güße aus dem Mostviertel,

      Julia Haslinger
      MOSTVIERTEL TOURISMUS

      Auf diesen Kommentar antworten
  • Margit W schrieb am 08.06.2019 um 12:05 Uhr

    Von Türnitz nach Mariazell

    Meine Freundin wollte schon immer nach Mariazell pilgern, für mich war es bereits das 5. Mal. Um ihr den Start ins Pilgerdasein so angenehm wie möglich zu machen, wählte ich nur eine kurze Strecke und die niederösterreichische Seite (obwohl wir Steirer sind ;-)).
    Wir haben zum Start hervorragend im Glockenturm genächtigt, sind mit dem Auto nach Türnitz gefahren um dort zu starten. Da ich keine Asphaltwege mag und den Wald liebe haben wir für den Weg nach Annaberg die Route über den Tirolerkogel gewählt - sehr empfehlenswert. Den nächsten Tag starteten wir nach einem hervorragenden Frühstück und einer Sauna am Abend nach Mariazell. Wir wählten wieder nicht den Via Sacra über die 4 heiligen Berge, sondern den Weg 06 (Am Säbel - schwarze Walster - Habertheuersattel - Sebastianiweg). Auch dieser Tag war wieder sehr gelungen und ich denke meine Freundin wird sich mal wieder auf den Weg machen ;-)
    Meine Empfehlung für den Start mit Weitwandern - Pilgern: nicht zu lange Routen planen (30 km ist zu weit - meist vergeht man sich - dann kommt man an sein Limit) und vor allem - man kommt mit wenig aus (Kleidung und sonstigen Kram) - nur genug Wasser sollte im Rucksack sein! Viel Spaß auf eurem Weg!

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Yvonne Simek schrieb am 12.06.2019 um 10:55 Uhr

      AW: Von Türnitz nach Mariazell

      Liebe Margit,
      vielen Dank für das Feedback! Schön, dass Sie positive Erfahrungen auf Ihrer Pilgerreise machen konnten. Es freut uns auch, dass Ihre Freundin, als "Pilgerneuling", sich auf das Abenteuer eingelassen und Gefallen daran gefunden hat :)
      Wir wünschen noch viele weitere erfolgreiche Pilgerwanderungen!
      ys/via sacra

      Auf diesen Kommentar antworten
  • Babsi S. schrieb am 15.05.2019 um 13:27 Uhr

    Klassischer Via Sacra (Hinterbrühl - Mariazell)

    Mein Mann und ich sind Ende April zu zweit vom Bahnhof Brunn-Maria Enzersdorf Richtung Mariazell gestartet. Obwohl das Wetter zeitweise echt furchtbar war (an einem Tag hat es von Morgens an durchgehend stark geregnet) hat uns das Pilgern zum Großteil wirklich große Freude bereitet (natürlich gab es an den Schlechtwettertagen auch Durchhänger, wo wir uns einen Strandurlaub herbeisehnten, aber Dank gegenseitiger Motivation waren diese Tiefs auch schnell wieder überwunden).

    Da wir beide nur mäßig sportlich sind (aber zum Glück noch völlig gesund) haben wir uns für fünf Etappen entschieden und sind sehr froh darüber - an den zwei Tagen an denen wir dann schon über zehn Stunden unterwegs waren, hätte ich mir sogar noch eine sechste Etappe gewünscht; aber gesundheitlich/konditionell waren die fünf Etappen jedenfalls machbar.

    Die ersten zwei Tage haben wir den Wanderführer von Hikeline zusätzlich zu der gelben Ausschilderung verwendet. Wirklich gebraucht haben wir diesen allerdings nur auf der kleinen Strecke vom Bahnhof Brunn-Maria Enzersdorf zum Urlauberkreuz in der Hinterbrühl (der offizielle Startpunkt des Via Sacra), wobei es Googlemaps sicher auch getan hätte. Der klassische Weg des Via Sacra ist nahezu ausschließlich mit der gelben Ausschilderung zu schaffen. Im Laufe des zweiten Tages hat uns der Wanderführer dann mehr verwirrt als unterstützt und wir sind auf die Pilger-App von Mostviertel Tourismus umgestiegen. Notwendig war diese aber nur, um ab und an sicher zu gehen, ob wir doch keine Abzweigung übersehen haben. Fazit im Nachhinein: Den Wanderführer würde ich mir nicht extra kaufen (wir hatten ihn allerdings sowieso dazu bekommen, weil wir unsere Unterkünfte über Mostviertel Tourismus gebucht hatten), sofern ich mit einem Smartphone problemlos umgehen kann - wobei ein entsprechend langlebiger Akku und das tägliche Aufladen dabei natürlich wichtig sind.

    Die Unterkünfte habe ich vorab über Mostviertel Tourismus gebucht. Auf meinen Wunsch hin, konnten wir alles per Email kommunizieren (bis auf die Voucher und den Wanderführer - diese haben wir natürlich per Post erhalten). Schon bei der Auswahl der Unterkünfte und auch alle anderen Auskünfte die ich benötigt habe, war die Mitarbeiterin von Mostviertel Tourismus immer super kompetent und rasch beim Antworten. Absolute Empfehlung meinerseits!! In dem Zeitraum in dem wir gepilgert sind, wäre ein Buchen der Unterkünfte vor Ort sicher auch möglich gewesen, aber es war schon sehr motivierend zu wissen, dass da an einem bestimmten Ort eine heiße Dusche, gutes Essen und ein warmes Bett auf einen warten.

    Die Unterkünfte selbst habe ich mir auf dieser Website unter "Einkehren und Übernachten" angesehen und aus einer Kombi von Bauchgefühl und Beratung von Mostviertel Tourismus ausgewählt. Jede Unterkunft war ausgesprochen gut gewählt und auf Pilger eingestellt. Im Nachhinein würde ich jedenfalls darauf achten, dass wir überall eine eigene Dusche haben (einmal haben wir uns diese mit den Unterkunftgebern geteilt). Bzw. nach Möglichkeit würde ich überhaupt eine Unterkunft mit Badewanne wählen, weil die müden/schmerzenden Füße sich so natürlich nochmal viel besser erholen. Angenehm war auch, dass wir bei vier von fünf Unterkünften direkt vom Zimmer in ein Wirtshaus/ein Restaurant gehen konnten und so nicht nochmal die Wanderschuhe anziehen mussten.

    Meine Tipps kurz zusammengefasst:
    Unterkünfte vorab buchen, Pilger-App runterladen (Ladegerät nicht vergessen!), gute Wanderausrüstung zulegen (wasserfeste Ganzkörperbekleidung, Wanderstecken, knöchelhohe Wanderschuhe u.v.m.)

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Christa Englinger schrieb am 14.12.2017 um 13:19 Uhr

    Adventpilgern

    Am ersten Adventwochenende gab es zum ersten Mal ein geführtes "Adventpilgern" auf der Via Sacra. Unter dem Motto "Pilgernd auf Weihnachten zu - Stille finden statt Geschenke suchen" war ich mit fünf Pilgerinnen auf der Via Sacra unterwegs von Lilienfeld nach Mariazell. Wir starteten am Freitag, den 1. Dezember im Stift Lilienfeld. Dort wurde am Nachmittag der Adventmarkt mit einem stimmungsvollen Konzert eröffnet. Ein kleiner Spaziergang durch den tief verschneiten Stiftspark und eine Runde durch den mittelalterlichen Kreuzgang boten eine perfekte Einstimmung auf die adventliche Auszeit.
    Am Samstag pilgerten wir nach einer kurzen Andacht in der Wallfahrtskirche von Annaberg durch die stille Winterlandschaft über Joachimsberg nach Wienerbruck. Der Schnee knirschte unter den Füßen und ab und zu ließ sich auch die Sonne zwischen den Nebelfeldern sehen. Die perfekte Adventstimmung! Nach einer kurzen Fahrt mit der Mariazellerbahn machten wir Pause in Mitterbach. Bevor es zur Stärkung in den warmen Gasthof ging, besuchten wir die Krippenausstellung in der alten evangelischen Schule. Hubert Spielbichler zeigte uns nicht nur die rund 50 Krippen aus verschiedenen Regionen Österreichs, sondern auch gleich einen informativen Kurzfilm über die Holzknechte im Ötscherland und die wunderschön renovierte evangelische Kirche.
    Die letzte Etappe nach Mariazell über den Rosenkranzweg nahmen wir gut gestärkt und beschwingt in Angriff. Allerdings mussten wir zum Schluss ein wenig umdisponieren, denn der letzten Teil des Rosenkranzweges war forstamtlich gesperrt und so pilgerten wir über die Bahnhofpromenade zu unserem Ziel. Auch in Mariazell war der Adventmarkt schon eröffnet und entsprechend viele Besucher drängten sich im Zentrum. Trotzdem fanden wir einen ruhigen Platz beim Brunnen neben der Basilika, um unsere Pilgerwanderung mit einem feierlichen Segen ausklingen zu lassen. Nach dem Besuch der Basilika und der Kerzengrotte wartete noch ein abschließendes Highlight auf uns: die Segnung des großen Adventkranzes am Hauptplatz und das "Entzünden" der ersten Kerze.
    Wir übernachteten noch in Mitterbach und am Sonntag hatte jede die Gelegenheit, den Tag auf ihre Art zu genießen: in Mariazell, bei einer Wanderung um den Erlaufsee oder mit einem abschließenden Spaziergang am Rosenkranzweg. Die Fahrt mit der Mariazellerbahn durch die traumhafte Winterlandschaft rund um den Ötscher zurück nach St. Pölten war für viele ein stimmiger Abschluss.
    Es hat gut getan, der hektischen Vorweihnachtsstimmung zu Hause für kurze Zeit den Rücken zu kehren und in der frischen Luft und winterlichen Stille auf der Via Sacra so richtig durchzuatmen und zur Ruhe zu kommen. Wir überlegen schon, wann wir den Pilgerrucksack das nächste Mal packen können ...
    Christa Englinger, Pilgerbegeiterin

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Sonja schrieb am 14.12.2017 um 13:25 Uhr

      AW: Adventpilgern

      Ich war nun schon das zweite Mal mit der Pilgerführerin Christa Englinger auf der Via Sacra unterwegs, einmal im Juni und dieses Mal im Dezember!
      Wir hatten eine wunderschöne Winterlandschaft mit viel unberührter Landschaft, was die stille Einkehr nochmals ein wenig schöner machte.
      Christa Englinger ist eine wunderbare Begleiterin, die immer mit viel Fachwissen nicht nur die Sinne berührt, sondern auch mit viel Wissen diese Pilgerwanderung bereichert!
      War wieder eine wunderschöne Erfahrung auf der Via Sacra, mit viel winterlichen Eindrücken und noch mehr adventlichen Fragen nach dem Sinn der Adventzeit!
      Vielen lieben Dank für diese schöne Vorbereitung auf das Weihnachtsfest!

      Auf diesen Kommentar antworten
  • Christa Englinger schrieb am 29.07.2016 um 12:20 Uhr

    Schnupperpilgern 23.-25. Juni 2016

    Ende Juni war ich schon zum vierten Mal mit „SchnupperpilgerInnen“ unterwegs – und ich kann sagen: es war jedes Mal eine großartige Erfahrung.
    Das „Schnupperpilgern“ ist für Frauen und Männer jeder Altersstufe und jeden Glaubens gedacht und dementsprechend unterschiedlich waren die TeilnehmerInnen, mit denen ich bisher losgepilgert bin.
    Im Mittelpunkt steht das praktische Kennenlernen einer Pilgerwanderung von mehreren Tagen. Manche pilgern mit, weil sie eine längere Pilgerreise planen und wissen möchten, wie sich das anfühlt und wie sie physisch und psychisch damit umgehen können. Andere wandern gerne und möchten erfahren, was hinter dem Gedanken des Pilgerns steht, für das sich immer mehr Menschen interessieren.

    Treffpunkt war am Donnerstag zu Mittag in Lilienfeld. Dort gab es zuerst einmal ein köstliches Mittagessen und eine entspannte Kennenlernrunde. Dabei stellte sich schnell heraus, dass die Teilnehmerinnen (diesmal waren es tatsächlich nur Frauen!) ganz toll harmonierten: eine bunte Gruppe Gleichgesinnter, die drei Tage in der Natur genießen wollten und dabei nicht nur etwas über die Geschichte und Kultur des Pilgerns sondern auch über sich selbst lernen wollten. Und – für alle ganz wichtig: Entspannung, Spaß und Genießen sollten dabei auch nicht zu kurz kommen!
    Wie gut, dass Mostviertel Tourismus einen Gepäcktransfer anbietet – so konnte jede ganz bequem und – im wahrsten Sinne des Wortes – unbeschwert mit einem kleinen Rucksack für Regenschutz und Proviant losstarten. Das „große Gepäck“ wartete jeden Abend schon im Gasthof. (So ganz unter uns: ich persönlich finde es unheimlich spannend, einen Rucksack für mehrere Tage zu packen, genau zu überlegen, was ich wirklich brauche und dann nur mit dem Allernotwendigsten am Rücken los zu marschieren. Das gehört irgendwie auch zu den Pilgererfahrungen und ich hatte immer wieder TeilnehmerInnen, die das auch so wollten. Wie schön, dass es beide Möglichkeiten gibt und dass jeder nach seinem Geschmack und seiner körperlichen Verfassung entscheiden kann!).

    Nach einer Führung durch das Stift Lilienfeld – die größte mittelalterliche Klosteranlage in Österreich und eine zentrale Etappenstation genau auf halber Strecke der Via Sacra zwischen Wien und Mariazell – pilgerten wir am Nachmittag die Traisen entlang bis Türnitz. Die Sonne begleitete uns auf unserem Weg und wir kamen ganz schön ins Schwitzen.
    Umso mehr freuten wir uns auf die erfrischende Dusche und die abendliche Stärkung im Hotel zum Goldenen Löwen in Türnitz!

    Am Freitag verließen wir die historische Via Sacra, um einen kleinen und sehr lohnenswerten Umweg über die Falkenschlucht zu machen. Zuerst ging es die Straße entlang durch die Weidenau bis zur Falkenschluchthütte. Dort wurde tatsächlich gerade eine neue Rastbank für aufgestellt. Und wir durften sie mit unserem Picknick einweihen – inklusive Schnapserl auf Einladung des Hüttenbetreibers! Dermaßen gestärkt war die Bewältigung der Falkenschlucht ein Leichtes. Wir ließen diese mystische Wegstrecke mit allen Sinnen auf uns wirken und am oberen Ausgang der Schlucht steckten wir unsere müden Füße in den herrlich erfrischenden Bach.
    Am späten Nachmittag kamen wir schließlich nach Annaberg, wo es für die Pilgerinnen in der Wallfahrtskirche eine kleine Überraschung gab. Was, wird nicht verraten: einfach das nächste Mal mitgehen ;-)! Im Pfarrhof gibt es eine kleine Informationsausstellung über die Geschichte Annabergs und der Via Sacra, sehr lohnenswert, auch wenn im Gasthof Meyer schon ein köstlicher Kuchen wartet! Ein Highlight wartete dann noch am späteren Abend auf diejenigen unter uns, die noch genug Kräfte hatten: Nach einem Platzkonzert vor der Kirche ging es mit Fackeln zum Sonnwendfeuer mit Blick auf den Ötscher! Es war ein einmalig stimmungsvoll: das Feuer, der Ötscher im Abendlicht, die Blasmusik und als Krönung noch der Andachtsjodler, dargebracht von ein paar Annabergern und Annabergerinnen.

    Am dritten Tag ging es am historischen Pilgerweg weiter über Joachimsberg und Josefsberg nach Mitterbach. In den Kirchen der „Heiligen Berge“ hielten wir jeweils eine kurze Andacht und es wurde sogar gesungen! Das war meine erste Gruppe, die Freude am Singen der Lieder hatte, die ich für die Pilgerwanderung in einem kleinen Heftchen zusammen mit Gebeten und Pilgertexten gesammelt hatte. Und es stimmt wirklich: wer singt, betet doppelt.

    Auch wenn ich in diesem Bericht nicht viel vom spirituellen Hintergrund des Pilgerns geschrieben habe: die Gebete, Lieder und Denkanstöße bildeten gemeinsam mit Informationen über die Region und die Geschichte des Pilgerns einen „geistigen Rahmen“, der das Pilgern vom Wandern unterscheiden sollte.

    In Mitterbach legten wir noch eine größere Rast ein, bevor wir über den Rosenkranzweg nach Mariazell gingen. Die letzten Kilometer legten wir schon in freudiger Erwartung der Ankunft zurück – nicht ohne die Heilkräuter zu studieren, die in den neuangelegten Heilkräuterbeeten neben den Rosenkranzstationen wachsen.
    Einer der erhebendsten Augenblicke der Pilgerwanderung ist der erste Blick auf die Mariazeller Basilika: Wir haben es geschafft!

    Am Brunnen neben der Basilika spendeten wir einander noch gegenseitig den Pilgersegen und anschließend ging jede Pilgerin in die Basilika, um eine persönliche Andacht zu halten.
    Die drohenden Gewitterwolken waren so gnädig, ihre nasse Fracht so lange für sich zu behalten, bis wir alle müde aber glücklich im Kaffeehaus saßen und unsere Kalorienspeicher wieder auffüllten: Die App einer Mitpilgerin hatte uns verraten, dass wir heute rund 30.000 Schritte gegangen waren und dabei rund 1.800 Kalorien verbrannt hatten. Auch das ist also ein Aspekt des Pilgerns!
    Während einige nach der Jause zur Mariazellerbahn gingen oder abgeholt wurden, blieben drei von uns noch über Nacht in Mariazell: Das ist sehr empfehlenswert, denn wir hatten noch die Gelegenheit, an der stimmungsvollen Lichterprozession um die Basilika (die jeden Samstagabend stattfindet) teil zu nehmen – ein würdiger Abschluss einer schönen Pilgerwanderung.

    Ich danke allen Mitpilgerinnen für die guten Gespräche und die bereichernde Gemeinschaft – es war wunderbar, mit euch unterwegs zu sein!

    Christa Englinger, Pilgerbegleiterin

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Christa Englinger schrieb am 25.05.2016 um 08:54 Uhr

    Über die Via Sacra nach Assisi

    Im April habe ich mir zu meinem „runden“ Geburtstag einen lang gehegten Traum erfüllt: auf dem Franziskusweg von La Verna nach Assisi zu pilgern.

    Aufmerksame Pilger haben sicher schon das Schild am Eingang zur Pfarrkirche Annaberg gesehen: „Internationaler Pilgerweg VIA SLAVORUM Krakow – Brünn – Retz – Klosterneuburg – Mariazell – Assisi – Rom“. Ein bedeutender internationaler Pilgerweg nach Assisi und Rom führt also über Mariazell – und somit über die Via Sacra.

    Meine Begeisterung für das Pilgern hat vor rund fünf Jahren auf genau dieser Via Sacra begonnen. Mittlerweile habe ich in Lilienfeld meine Wahlheimat gefunden und begleite immer wieder Pilgergruppen von Lilienfeld nach Mariazell. Ich wollte also meine Pilgerwanderung auf den Spuren des Heiligen Franziskus auf diesem Weg beginnen!

    Begleitet von meinem Mann und ein paar lieben Freunden bin ich am Ostermontag von meiner Wiener Wohnung aus aufgebrochen. Emmausgang einmal anders. Es war ein ganz neues Gefühl, zu Fuß von zu Hause aufzubrechen, zuerst einmal ein paar Tage zu gehen und sich langsam von daheim zu entfernen, anstatt gleich in ein Verkehrsmittel zu steigen, das mich schnell fortbringt.

    Die ersten beiden Tage war ich in Begleitung zuerst einer, dann zweier pilgerbegeisterter Freundinnen unterwegs zur Via Sacra: Am Montag von Nußdorf über die Jägerwiese (auch hier findet man ein Schild der Via Slavorum) und den Hermannskogel auf die Sophienalpe und über die Hohe-Wand-Wiese weiter nach Gablitz. Am Dienstag ging es über den Troppberg und Rekawinkel nach Laaben, bevor es am Mittwoch schließlich soweit war: In Rohrbach an der Gölsen erreichten wir die Via Sacra.
    Ich gebe es zu: Um Zeit und Energie zu sparen, haben wir Teile der Via Sacra – die ich von vielen Pilgerwanderungen schon sehr gut kenne – mit Zug und Bus zurück gelegt. Für viele Menschen, die gerne pilgern möchten, aber aus gesundheitlichen oder konditionellen Gründen keine langen Strecken gehen können, ist das eine angenehme Erleichterung: Entlang der Via Sacra gibt es immer wieder die Möglichkeit, in ein öffentliches Verkehrsmittel zu steigen und die Tagesetappe dadurch seinen Möglichkeiten anzupassen.

    Auf meinem Programm gab es zwei wichtige Fixpunkte: Den Pilgersegen von Pater Pius im Stift Lilienfeld und – doppelt hält besser! – auch einen Segen von Pater Justin in Annaberg. Auch die wunderbare Strecke von Annaberg über Joachimsberg – meine Lieblingsetappe, immer mit dem Blick auf den Ötscher – und den Rosenkranzweg von St. Sebastian nach Mariazell wollte ich unbedingt zu Fuß zurücklegen. Es ist immer wieder ein erhebendes Erlebnis, wenn man nach einem langen Weg zum ersten Mal die Türme der Mariazeller Basilika sieht: Das Ziel (oder in unserem Fall eine Zwischenetappe) ist bald erreicht!

    Nach einer Andacht vor dem Gnadenaltar und einer Stärkung mit Mariazeller Lebkuchen ging es mit dem Bus nach Bruck an der Mur und weiter mit dem Nachtzug nach Italien. Am nächsten Morgen um 07:00 Uhr war ich bereits in Arezzo, einer gemütlichen Kleinstadt im Südosten der Toskana.
    Von hier ist einer der Ausgangspunkte des Franziskusweges, das Kloster La Verna, bequem mit Bahn und Bus und nach einem kurzen Fußweg zu erreichen.

    La Verna ist ein wahrhaft mystischer Platz. Auf einem Felsen mit herrlichem Blick ins Tal liegt der Ort, an den sich Franziskus gerne in die Stille zurückzog und wo er der Legende nach zwei Jahre vor seinem Tod die Wundmale Christi empfing.
    Heute steht hier ein Franziskanerkloster mit einem großen Gästetrakt und Seminarräumen. Das Kloster ist ein beliebtes Ausflugsziel und vor allem an Wochenenden und Feiertagen recht überlaufen. Erst am Abend, wenn die Tagesgäste wieder weg sind, kann man die Ausstrahlung dieses Ortes so richtig spüren. Am besten plant man einen ganzen Tag hier ein, um sich in Ruhe alle Kapellen und Franziskus-Erinnerungsstätten anzusehen. Vielleicht geht sich auch eine kurze Wanderung durch den das Kloster umgebenden „Zauberwald“ auf den Gipfel des Monte Penna aus, von dem man einen schönen Panoramablick über die Berge der östlichen Toskana genießt. Besonders stimmungsvoll sind die Chorgebete der hier lebenden Mönche, zu denen Gäste gerne eingeladen sind.

    Ich blieb zwei Nächte und konnte mich wunderbar auf meinen Weg und auf den Heiligen Franziskus einstimmen. Am liebsten wäre ich länger geblieben, doch eine Pilgerin muss immer wieder aufbrechen. Also machte ich mich genau eine Woche nach meinem Start in Wien auf den eigentlichen Franziskusweg. DEN Franziskusweg gibt es allerdings nicht: Zwischen La Verna und Assisi existieren mindestens drei beschilderte und/oder detailliert beschriebene Wege. Ich hatte als erstes das Buch von Anton und Simone Ochsenkühn „Franziskusweg: Leben atmen – Wegbeschreibung“ (amac-buch Verlag) in den Händen und so folgte ich dem von ihnen beschriebenen Weg.

    Inklusive eines „Ruhetages“ in Gubbio (an dem ich beim Besuchen aller Sehenswürdigkeiten wahrscheinlich mehr Kilometer gegangen bin als an den „Pilgertagen“) pilgerte ich zehn Tage auf diesem Weg. Sechs Tage davon war ich alleine unterwegs. Wirklich alleine, denn auch unterwegs traf ich erst auf den letzten beiden Etappen jeweils zwei andere Pilger. Zwei Tage lang begleitete mich ein Kollege aus Wien und auf der letzten Tagesetappe waren mein Mann und mein Schwiegervater mit von der Pilgerpartie, um gemeinsam mit mir in Assisi einzuziehen. Die Abwechslung vom Gehen in der Stille und Einsamkeit der Natur und Pilgern in Gesellschaft mit intensiven Gesprächen war tatsächlich sehr inspirierend.

    Meine Erlebnisse, Empfindungen und Erkenntnisse auf dem Weg und in Assisi werden ein ganzes Buch füllen, an dem ich schon zu schreiben begonnen habe.
    Wer schon vor dem Erscheinen dieses Buches mehr über den Weg wissen oder Tipps für eine eigene Pilgerwanderung haben möchte, kann mich gerne kontaktieren:

    Christa Englinger
    Pilgerbegleiterin auf der Via Sacra
    Tel: 0664 / 185 96 94
    Mail: christa@destinomondo.com

    Auf diesen Kommentar antworten

Eigenen Kommentar abgeben ...

* kennzeichnet Pflichtfelder