Pilgerbegleiterin Maria Kvarda

Maria Kvarda ist Erwachsenenbildnerin und Naturvermittlerin. Ihren Wohnort hat sie in Kleinstetteldorf im Weinviertel und in Annaberg.

Pilgern ist meine Leidenschaft, weil…

…ich gerne unterwegs bin, alleine und mit anderen Menschen, und mich dabei von spirituellen Aspekten leiten lasse.

Zum ersten Mal habe ich das Pilgern versucht, weil…

…ich neugierig auf den uralten Pilgerweg nach Mariazell war.

Meine erste Pilgerreise führte mich nach…

…Mariazell.

Die Besonderheiten der Via Sacra sind für mich…

…die vielen Kirchen, Kapellen und Marterln, die Geschichten der vielen Pilger und Pilgerinnen auf diesem Weg erzählen. Und das alles in einer überwältigenden Landschaft.

Dinge, die bei einer Pilgerreise für mich nicht fehlen dürfen, sind…

…passende Texte, die mich begleiten; eine Erste Hilfe Box; Sonnen- und Regenschutz.

Was hingegen beim Packen oft vergessen wird, sind...

…Papier und Bleistift für die vielen guten Gedanken und wichtigen Erkenntnisse, die während dem Gehen kommen.

Die Vorteile des gemeinsamen Pilgerns sehe ich darin, dass…

…andere Menschen andere Dinge am Weg entdecken. Der Austausch ist immer bereichernd.

Beim Pilgern mit der Gruppe lege ich besonderen Wert auf…

…dass jede und jeder im eigenen Tempo gehen kann. Und wenn man will, darf man auch schweigen und nicht angesprochen werden.

Bei meinen Wanderungen möchte ich den Menschen vermitteln…

…dass sie sich vom Weg ansprechen lassen und Antwort geben. Alles kann mir etwas sagen, ich muss nur mit offenen Sinnen durch die Welt gehen.

Am (Weg-)Ziel angekommen, empfinde ich…

…große Freude und Dankbarkeit. Dankbar, dass es wieder einmal alle geschafft haben.

Meine bisher größte Erkenntnis, die ich mir vom Pilgern mitgenommen habe, ist…

…dass die Via Sacra uns eine Geschichte erzählt und dass wir beim Pilgern jetzt Teil dieser Geschichte sind.

Mein Tipp für Pilgerneulinge lautet:

Überlegt, was ihr wirklich für diese Pilgerzeit braucht. Die meisten nehmen zu viel mit. Es ist eine gute Erfahrung, wenn man merkt, wie wenig man eigentlich braucht.