Die Via Sacra

Man muss kein routinierter Wanderer sein um die Strecke bewältigen zu können.

Entlang der Strecke finden sich viele spirituelle und historische Stationen wie das Stift Heiligenkreuz und das Stift Lilienfeld.

Die historische Route der „Heiligen Straße“ entspricht heute den Bundesstraßen 11 + 18 + 20. Spirituelle Stationen sind Heiligenkreuz, Klein-Mariazell und Lilienfeld sowie Annaberg auf dem ersten „Heiligen Berg“ des Ötscherlandes. Dazwischen reihen sich vom südlichen Stadtrand Wiens bei der Spinnerin am Kreuz bis nach Mariazell Bildstöcke, Kapellen und kunsthistorisch bedeutsame Kirchen.

Der heutige Via Sacra-Pilgerweg berührt die historischen Wallfahrerstationen, dazwischen verläuft er jedoch abseits der Straßen.  Einen Vorteil hat diese Strecke durch den „Mariazeller Autobus“ (von Wien/Südtiroler Platz über die A21 bis Alland und weiter auf der Via Sacra, ab Lilienfeld auch als Eilkurs über Westautobahn/St. Pölten befahren). Diese Busverbindung ermöglicht es, die Via Sacra in Teilstrecken als Tageswanderungen zu begehen. (Fahrplan unter www.postbus.at).

Anforderungen

Es handelt sich um eine mäßig anspruchsvolle Wanderung mit vielen kunsthistorisch und volkskundlich interessanten Stationen. Wegen der zahlreichen Talorte mit ihren Nächtigungsmöglichkeiten ist die Strecke in 4 bis 5 Tagesetappen einzuteilen. Ausgangspunkte sind jeweils die Kirchen.

Gesamtverlauf der Via Sacra

Die Etappen

Klassischer Weg über Annaberg

  • 1. Etappe: Hinterbrühl - Kaumberg (mehr)
  • 2. Etappe: Kaumberg - Lilienfeld (mehr)
  • 3. Etappe: Lilienfeld - Annaberg (mehr)
  • 4. Etappe: Annaberg - Mariazell (mehr)

Variante über die Falkenschlucht
Hier entspricht der Wegverlauf der 1. und 2. Etappe der klassischen Via Sacra. Etappe 3 und 4 führen über Türnitz in die Falkenschlucht und nach Mariazell.

  • 3. Etappe: Lilienfeld - Türnitz (mehr)
  • 4. Etappe: Türnitz - Falkenschlucht - Mariazell (mehr)